VSA- und SIA-Normen

Glossar · Normen & Planung

VSA- und SIA-Normen

Schweizer Regelwerke für Planung, Bau, Unterhalt und Prüfung von Entwässerungsanlagen — Grundlage normgerechter Arbeit.

Was bedeutet VSA- und SIA-Normen?

VSA und SIA sind die massgeblichen Schweizer Regelwerke rund um die Entwässerung. Der VSA (Verband Schweizer Abwasser- und Gewässerschutzfachleute) gibt Richtlinien für Planung, Bau, Unterhalt, Inspektion und Sanierung von Kanalisationen heraus. Der SIA (Schweizerischer Ingenieur- und Architektenverein) definiert Normen unter anderem für die Grundstücksentwässerung und die Dichtheitsprüfung.

Normgerechtes Arbeiten nach VSA und SIA ist die Grundlage für rechtssichere Nachweise: Dichtheitsprüfungen, Zustandsberichte und Sanierungen werden nach diesen Vorgaben ausgeführt und dokumentiert, sodass sie von Behörden und Versicherungen anerkannt werden.

Auch bekannt als: VSA-Richtlinie · SIA-Norm · Kanalnormen

Beispiel aus der Praxis

Nach einer Sanierung wird die Leitung nach VSA-Vorgabe geprüft und der Zustand nach dem einheitlichen Klassifikationssystem dokumentiert. Das normgerechte Protokoll ist die Grundlage für die Bauabnahme und den Nachweis gegenüber der Gemeinde.

Häufige Fragen zu VSA- und SIA-Normen

Warum ist normgerechtes Arbeiten wichtig?

Nur nach VSA/SIA dokumentierte Prüfungen und Sanierungen werden von Behörden und Versicherungen als Nachweis anerkannt.

Was regelt der VSA?

Der VSA gibt Richtlinien für Planung, Bau, Unterhalt, Inspektion und Sanierung von Abwasseranlagen in der Schweiz heraus.

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