Entwässerungsplan

Glossar · Inspektion & Vermessung

Entwässerungsplan

Plan, der alle Abwasserleitungen, Schächte und Anschlüsse eines Grundstücks mit Verlauf und Gefälle darstellt.

Was bedeutet Entwässerungsplan?

Ein Entwässerungsplan stellt sämtliche Abwasserleitungen, Schächte, Abscheider und Anschlüsse eines Grundstücks oder Gebäudes dar — mit Verlauf, Dimension und Gefälle. Er zeigt, wie Schmutz- und Regenwasser abgeleitet werden und wo sich die Anschlüsse ans öffentliche Netz befinden.

Der Plan ist bei Bauprojekten, Sanierungen und Verkäufen gefragt und wird von Behörden verlangt. Fehlt ein aktueller Plan oder ist er veraltet, lässt er sich durch eine 3D-Kanalvermessung neu erstellen.

Auch bekannt als: Kanalisationsplan · GEP · Werkleitungsplan

Beispiel aus der Praxis

Für den Anbau an ein Wohnhaus verlangt die Gemeinde einen aktuellen Entwässerungsplan. Da nur eine alte Handskizze existiert, werden die Leitungen vermessen und ein neuer, georeferenzierter Plan erstellt — bewilligungstauglich und für künftige Arbeiten nutzbar.

Häufige Fragen zu Entwässerungsplan

Wann brauche ich einen Entwässerungsplan?

Bei Neubauten, Umbauten, Sanierungen und oft beim Immobilienverkauf. Behörden verlangen ihn zur Beurteilung der Entwässerung.

Was, wenn kein Plan existiert?

Ein aktueller Plan lässt sich durch Vermessung und Kamerainspektion der Leitungen neu erstellen — georeferenziert und bewilligungstauglich.

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