Leitungskataster

Glossar · Inspektion & Vermessung

Leitungskataster

Digitales Verzeichnis aller Leitungen eines Netzes mit Lage, Zustand und Eigenschaften — die Basis für Unterhalt und Planung.

Was bedeutet Leitungskataster?

Ein Leitungskataster ist die systematische, digitale Dokumentation aller Leitungen eines Entwässerungsnetzes. Es hält Lage, Verlauf, Dimension, Material, Alter und Zustand jeder Haltung fest und verknüpft diese Informationen mit georeferenzierten Plänen.

Für Gemeinden, Werke und grössere Liegenschaften ist der Kataster die Grundlage für vorausschauenden Unterhalt: Er zeigt, welche Abschnitte wann geprüft, gereinigt oder saniert werden müssen, und macht den Netzzustand jederzeit nachvollziehbar.

Auch bekannt als: Leitungsdokumentation · Kanalkataster · Netzdokumentation

Beispiel aus der Praxis

Eine Gemeinde lässt ihr Kanalnetz per 3D-Vermessung erfassen und in einem Leitungskataster zusammenführen. Auf dieser Basis plant sie Sanierungen nach tatsächlichem Zustand statt nach Bauchgefühl — und verteilt die Investitionen über mehrere Jahre.

Häufige Fragen zu Leitungskataster

Wofür braucht man einen Leitungskataster?

Er ist die Grundlage für vorausschauenden Unterhalt, Sanierungsplanung und die Dokumentation des Netzzustands gegenüber Behörden und Eigentümern.

Wie entsteht ein Leitungskataster?

Durch Vermessung und Inspektion der Leitungen. Die Daten werden georeferenziert aufbereitet und in einem GIS-System zusammengeführt.

Kontakt

Frage zu Leitungskataster?

24/7 erreichbar — im Notfall sind wir schneller da, als das Wasser steigt.