
Glossar · Sanierung
Grabenlose Sanierung
Erneuerung defekter Leitungen von innen, ohne Aufgraben — schneller, günstiger und schonender als der Aushub.
Was bedeutet Grabenlose Sanierung?
Die grabenlose Sanierung erneuert beschädigte Leitungen von innen, ohne dass der Boden aufgerissen werden muss. Über bestehende Schächte wird direkt im Bestandsrohr ein neuer, nahtloser Rohrmantel geschaffen. Zu den Verfahren zählen Schlauchliner (Inliner), Spraylining und Kurzliner.
Der grosse Vorteil liegt im Wegfall des Aushubs: keine zerstörten Strassen, Gärten oder Beläge, keine wochenlange Baustelle. In den meisten Fällen liegen die Gesamtkosten dadurch deutlich unter einer konventionellen Erneuerung — bei einer Nutzungsdauer von 50 Jahren und mehr.
Voraussetzung ist ein grundsätzlich noch tragfähiges Rohr. Bei vollständigem Bruch oder Einsturz bleibt der Aushub die richtige Methode. Welches Verfahren passt, zeigt eine Kamerainspektion.
Auch bekannt als: grabenlose Kanalsanierung · No-Dig · Sanierung ohne Aufgraben
Unter einem gepflasterten Innenhof ist eine Grundleitung undicht. Statt den Hof aufzureissen, wird ein Schlauchliner eingezogen und ausgehärtet. Der Hof bleibt unversehrt, die Leitung ist nach einem Tag wieder dicht — zu einem Bruchteil der Kosten eines Aushubs.
Passende Leistungen
Häufige Fragen zu Grabenlose Sanierung
Was bedeutet grabenlose Sanierung?
Die Leitung wird von innen saniert, ohne sie auszugraben. Ein neuer Rohrmantel entsteht direkt im Bestandsrohr — das spart Aushub, Zeit und Kosten.
Wie lange hält eine grabenlose Sanierung?
Fachgerecht ausgeführt erreicht sie eine Nutzungsdauer von 50 Jahren und mehr — vergleichbar mit einer Neuverlegung.
Frage zu Grabenlose Sanierung?
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